Gebet
für Lisa McPherson
Pressemitteilung zum Gebet für Lisa McPherson
Predigt zum Gebet für LisaMcPherson
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- English version http://cisar.org/lisa.htm
Herr, nimm auf diese junge Frau, Lisa McPherson,
die nun bei Dir ist,
trotz der vielen Fall-Überwacher und der OSA-Wächter vor ihrer Tür.
Sie steht vor dir
begleitet von Patric Vic, Konrad Aigner und all den anderen,
die auf der Suche nach totaler Freiheit
den Tod gefunden haben
als Opfer einer bösartigen Organisation.
Herr, du kennst Lisa von Mutterleib an.
Du kennst ihre Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung,
ihre Trauer um ihren erschossenen Bruder und den Selbstmord ihres Vaters;
ihre Freude am Gespräch mit Menschen,
am Tanzen und fröhlich sein;
ihren Ehrgeiz, gute Leistungen zu bringen,
ihre Bereitschaft, sich ganz einzusetzen.
Herr, du weißt es:
Sie wollte von den quälenden Erinnerungen
an den Tod von Bruder und Vater
und an das schreckliche warum frei werden.
Sie wollte alle ihre Probleme klären.
Sie träumte davon, clear zu sein,
selbst ihr Schicksal zu gestalten,
frei zu sein von Schatten der Vergangenheit.
Dafür hat sie viel gearbeitet,
dafür hat sie viel Geld verdient und
dafür hat sie viel Geld bezahlt.
Du weißt, wie ernst sie die Scientology-Technologie nahm;
aber wir hören auch von Freunden, die sie kannten,
daß sie im unmenschlichen System menschlich blieb,
anderen zu helfen versuchte,
auch wenn ihr Freundlichkeit Nachteile brachte.
Du weißt, wie sehr sie Ihre Menschenwürde verkaufen mußte
um auf der Brücke der Selbsterlösung voranzukommen:
Ihr Leben organisiert bis in die intimsten Bereiche
nach den absurden Vorschriften
eines Science-fiction- und Horror-Schriftstellers;
Wissensberichte mußte sie schreiben
für die gierigen Augen und Akten des OSA-Geheimdienstes
über sich und ihren Freund;
über jeden Kuß und jede zärtliche Berührung:
wann;
wo;
wie oft;
wie lange?
Herr, in dieser Welt der Gewalt, der
Ratlosigkeit und der Irrwege
sprichst Du nicht die schuldig,
die sich verlaufen und verirren
auf der Suche nach dem Weg in die Freiheit,
sondern die, die Menschen ausnutzen und mißbrauchen,
verführen und verderben.
Darum vergib ihr und vergib auch uns:
unsere Versuche, andere zu handhaben,
unseren Überlegenheitswahn
unseren scientologischen und unseren gewöhnlichen Verrat an Mitmenschen
unsere scientologischen und unsere
gewöhnlichen Wissensberichte
unsere Unterordnung unter Strukturen und Organisationen,
unseren Versuch, durch totale Disziplin und vorauseilenden Gehorsam
einen Anteil an der totalen Kontrolle und Macht
über unsere Mitmenschen zu erhalten
Verzeih uns unseren Stolz und unsere Sünde, Gott zu spielen.
Herr, du weißt,
wie sie vor Enttäuschung zusammenbrach,
als ihre übermenschlichen Scientology-Fähigkeiten
bei einem kleinen Verkehrsunfall wie ein Kartenhaus zusammenstürzten,
du weißt, daß sie sich vor Verzweiflung nackt auszog,
nur um ihre Hilflosigkeit zu zeigen,
nur um endlich Hilfe zu finden
Als sie die Hilfe einer freundlichen Samariterin gefunden hatte
und sachkundige Hilfe so nahe war
ließ Scientology nicht von ihr ab,
sondern holte sie aus der Rettungsstation hinaus.
Wie eine geschlagene Ehefrau zu ihrem Peiniger zurückkehren muß,
so holte sich die Organisation
mit falschen Versprechungen ihr Opfer zurück..
Statt Hütern und Helfern fand sie Bewacher und Folterer.
Statt Geborgenheit - Isolation.
Lisa war traurig, weil sie "die
Augen vom Objekt abwandte",
- dafür sollte sie selbst zum Beweisobjekt für die Unfehlbarkeit der
Hubbard-Technik werden
Lisa wollte sich selbst finden
- statt dessen kam sie in den "Introspection Rundown"
Lisa wollte tanzen gehen
- statt dessen wurde sie an ihr Bett gefesselt
Sie wollte mit jemandem reden
- statt dessen durfte sie nur noch Selbstgespräche führen
Sie war hungrig nach einem freundlichen Wort
- statt dessen wurde ihr von stummen
Aufsehern, denen zu sprechen
verboten war,
der Mund gestopft mit
Beruhigungsmitteln
Als sie nicht mehr "Clear" sein wollte
- wurde sie betäubt und benebelt mit Benadryl und Kaliumchlorat
Herr, Lisa suchte doch nur Hilfe und Schutz.
Es waren zu wenig Samariter und Hüter im Hospital
Und zu viel Wachpersonal im Ford
Harrison Hotel,
im Zimmer 174 und vor der Tür;
Manchmal waren da mehr Bewacher als gebraucht wurden,
um Lisa festzuhalten, wenn sie sich wehrte.
Da war auch eine Bewacherin,
die selbst zusammenbrach und weinte.
Herr, du weißt es:
Während sie bewacht und gequält wurde,
bewußtlos gemacht durch Drogen,
plünderten Scientology-Freunde ihr
Konto.
Erst nach 17 Tagen im Ford Harrison Hotel
gequält und geschunden,
mit blauen Flecken und Abschürfungen bedeckt,
von Kakerlaken schon gebissen
wurde sie
tot -
in ein Krankenhaus gebracht.
Als ihre Leiche auf Wunsch der Scientology-Organisation
gerade verbrannt worden war,
- der Familie hatten sie erzählt, Lisa sei an ansteckender Meningitis
gestorben -
räumten scientologische Leichenfledderer ihre Wohnung aus,
stellten Schecks auf ihr K
onto aus,
stahlen ihre Kleider,
plünderten den Nachlaß.
Herr, höre doch!
Jetzt verhöhnen sie ihr Opfer,
denn sie bezeichnen das Einflößen von Betäubungsmitteln als
"Geistigen Beistand" und religiöse Handlung.
Herr, ihre Peiniger haben nur wenige Sätze von dem aufgeschrieben,
was Lisa sagte.
Sie haben es nicht verstanden.
Es war nicht wichtig für sie.
Es kam ja aus Lisas Inneren.
Du aber weißt alles, was sie sagte.
Laß auch uns verstehen, was Lisa meinte,
als sie am 3. Tag ihrer Gefangenschaft vom Licht sprach
- ganz gegen Hubbards Lehre,
wonach Licht eine trügerische Falle ist,
die nur zu einer Implantstation führt
-.
Herr, laß uns verstehen, was es bedeutet,
daß sie gegen alles, was sie 13 Jahre lang gelernt hatte, sagte:
"Man muß dem Licht folgen, denn das Licht ist das Leben."
Herr, Lisa wollte nur jemanden,
mit dem sie reden könnte
wie mit einem Freund.
Jetzt rede Du mit Lisa und allen,
die in der Isolation verzweifeln
Wische du ihre Tränen ab.
Sende du ihnen Menschen als freundliche
Hüter wie Engel.
Sei Du gnädiger Hüter und Helfer,
wo Menschen versagen.
Antworte Du auf Lisas und unsere Fragen,
"denn bei dir ist die Quelle des Lebens
und in deinem Lichte sehen wir das Licht"[Ps. 36,10].
Amen
Das Gebet entstand für den Focus-Gottesdienst
"Gebet für Lisa McPherson - Sterben bei Scientology" in der
Luisen-Kirche zu Berlin-Charlottenburg am Sonntag, 17. September 2000
© Dialog Zentrum Berlin / Pfr. Thomas Gandow; frei für Presse, Schule und Gottesdienst
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Pfr. Thomas Gandow Landeskirchliches Pfarramt für Sekten- und
Weltanschauungsfragen
Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg
Heimat 27 l D-14165 Berlin-
Zehlendorf
Fon: +49 (0) 30-815 70 40 l Fax: +49 (0) 30-84 50
96 4
email: gandow@dialogzentrum.de l Internet: http://www.ekibb.com/seels/sekten/suw_tun.htm
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18. September 2000
„Gebet
für Lisa McPherson“
Sekten-Beauftragter hielt Gedenk-Gottesdienst für Scientology-Opfer
Zu einem Gedenkgottesdienst für die nach 17 Tagen Isolation bei
Scientology gestorbene Lisa McPherson wurde der über die Berliner Stadtgrenzen
hinaus bekannte Focus-Gottesdienst in der Charlottenburger Luisen-Kirche am
Sonntag mittag.
Der in jüngster Zeit von der Scientology-Organisation selbst hart
angegriffene Sektenbeauftragte der Ev.
Kirche in Berlin-Brandenburg, Pfr. Thomas Gandow, sagte in seiner Predigt über
die biblische Geschichte von Kains Brudermord:
„Wir alle haben von den Straflagern und der Isolationsfolter bei Scientology
gehört. Wir wissen, daß Menschen dort umkommen. Wir wissen, daß die
Scientology-Organisation (SO) ihre Kritiker mit Rufmord, körperlicher
Gewalt und Prozessen versucht mundtot
zu machen.“
Auch hier gelte: „Keiner kann heute mehr sagen, er habe es nicht gewußt.
Gott gab uns Augen zum sehen und nicht zum wegschauen.
Darum müssen wir die Menschenwürde und Freiheit unserer Mitmenschen hüten wie
unsere eigenen Augäpfel.
Wegschauen und vorübergehen bedeutet, daß wir selbst zu Mitschuldigen und
Tätern werden.“
In einem „Gebet für Lisa McPherson“ zum 5. Jahrestag ihres Todes bei
Scientology hieß es:
„Herr, in dieser Welt der Gewalt, der
Ratlosigkeit und der Irrwege
sprichst Du nicht die schuldig, die
sich verlaufen und verirren
auf der Suche nach dem Weg in die
Freiheit,
sondern die, die Menschen ausnutzen und mißbrauchen, verführen und verderben.“
Informationen im Internet
über Lisa McPherson: http://holysmoke.org/lm/lm.htm;
http://www.lisamcpherson.org; http://www.lisatrust.org/aboutlisa.htm
Offizielle Polizeiprotokolle,
Ermittlungsakten: http://209.241.48.234/cpd-cd/
Die Kollekte wurde für die Opferhilfe der Lisa-McPherson-Stiftung in den USA
gesammelt.
Unter den ca. 150 Teilnehmern des Gedenk-Gottesdienst waren auch Abgeordnete
des Deutschen Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses, sowie die
Leiterin der AG Scientology der Innenbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg,
Frau Ursula Caberta y Diaz.
Mit diesem Gottesdienst wurde die Reihe
der Focus-Gottesdienste in der Berliner Luisen-Kirche wiedereröffnet. Pfr.
Gandow war kurzfristig für den verhinderten Altbischof Dr. Martin Kruse
eingesprungen. Der nächste Focus-Gottesdienst findet 15. Oktober 2000 mit dem
Kunst-Beauftragten der Ev. Kirche, Pfr. Neubert, statt.
Seitenanfang
von Pfr. Thomas Gandow
zum Focus-Gottesdienst „Gebet für Lisa McPerson“ - 17. September 2000 in
der Luisen-Kirche zu Berlin-Charlottenburg
(tw. ergänzt nach Tonbandmitschnitt; herzlichen Dank an die Gemeinde und an
alle Menschen im Internet, die mir durch ihre Fragen, Hinweise, Hilfen, Erläuterungen
und vor allem dadurch, daß sie das Material gesammelt und im Netz bereit
gestellt haben, bei der Vorbereitung dieser Predigt mitgeholfen haben.
Besonders danke ich Joe Cisar, Jeff Jefferson, David Rice, Ilse Hruby, den
Mitarbeitern des Lisa-McPherson Trust, Peter Widmer, Dave Bird, Arnie Lerma,
Gerry Armstrong, Rod Keller, Jeffrey Liss, „Alec“, Stephan Kleinert, ptsc und
allen anderen)
Soll ich meines Bruders Hüter sein?
Evangelium des Sonntags: Lukas 10, 25-37 (Der barmherzige
Samariter); der vorgeschriebene Predigttext: 1. Buch Mose , Kap. 4, 1 – 16
(Kain und Abel)
Kanzelgruß: „Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserm Vater und unserm
Herrn Jesus Christus!“
Liebe Gemeinde, liebe Gäste und Zuhörende!
Das muß ganz am Anfang gesagt werden: Kain gehört zu unserer aller
Vorgeschichte. Kain gehört aber auch zu unserer Gegenwart. Mord an den eigenen
Eltern, Mord an den eigenen Kindern, Brudermord und Geschwistermord, das gehört
zum Menschen von Anfang an uns bis in unsere Tage. Jeder kann es morgen wieder
in der Zeitung nachlesen.
Ist das nicht schrecklich?
Der Mensch befindet sich von Anfang an im Gegenüber ja in tödlicher
Auseinandersetzung mit Gott und seinen Geboten, mit dem Bruder und der
Schwester. Nein, der Mensch ist nicht an sich gut.
Wo ist unser Bruder Abel? Wo hin kam unsere Schwester Sarah? Wo starb unsere
Schwester Lisa?
Ist es nicht so, daß viele gesehen haben, wie der Schwarze bei irgend einem der
Zwischenfälle in der letzten Zeit
geschlagen wurde, aber weggeschaut haben und vorbeigegangen sind?
Ist es nicht so, daß viele geahnt
haben, wo sie die Juden hinbringen, als man sie damals gesammelt haben am Bhf.
Grunewald, daß sie aber nicht darüber gesprochen haben?
Ist es nicht so, daß viele von uns auch schon von Scientology-Straflagern, von
Scientology-Rufmordaktionen und von Verbrechen gegen Kritiker entsprechend den
SO-Freiwildbestimmungen gehört haben?
Kann irgend jemand jemals sagen, er habe es nicht gewußt?
Es gibt keinen perfekten Mord. Verbrechen bleibt vielleicht ungesühnt, aber
nicht unbekannt. Wenigstens schreit das vergossene Blut zum Himmel. Der Mörder
macht sich in der alten, heiligen Geschichte erst lustig über den Ruf zur
Verantwortung. „Soll ich vielleicht für meinen Bruder,
den Hirten, den Hirten spielen?“
Und wir? Sollen wir denn vielleicht die Hüter unserer erwachsenen
Menschengeschwister sein, die doch auf sich selbst aufpassen können? Ja, wie
denn? Wäre Aufpassen nicht besser
gewesen? Sollten wir etwa aus Bequemlichkeit schon wieder wegschauen?
Geben wir es zu, wir haben es immer gesehen,
und sehen es auch heute und gehen vorüber. Schreckliches Versagen.
Denn: Zu genau hinsehen könnte bedeuten,
daß es uns jammert,
daß wir verwickelt werden,
daß wir in eine andere Lebensgeschichte hineingezogen werden.
daß wir Mitleid bekommen,
daß wir mit leiden müssen,
daß wir mit zum Opfer werden.
Aber wegschauen und vorüber gehen könnte bedeuten,
daß wir hart werden,
daß es uns kalt läßt,
daß wir selbst zu Tätern und Mördern werden.
Lisas
Geschichte
Ich muß heute noch eine andere schreckliche Geschichte
erzählen, die Geschichte von Lisa McPherson
und damit die Geschichte all der Opfer der Scientology-Ideologie. Denn
wenn wir kein Mitleid empfinden, wenn
es uns nicht jammert, wenn wir nichts unternehmen, wenn wir uns nicht
einmischen, wenn wir Menschenverachtung
tolerieren, werden wir auch hier zu
Mittätern.
Lisa McPherson stammte aus einer christlichen, baptistischen Familie. In ihrem
18. Lebensjahr, an ihrer ersten Arbeitsstelle, wurde sie für Scientology
rekrutiert. Seit 1982 war sie bei Scientology.
Mit der Zeit wurde sie zu einer Musterscientologin. Immer größere Geldsummen
gab sie für die geldschluckende Organisation, in den letzten fünf Jahren ihres
Lebens ca. 200.000 US-$. Unter vielen Schwierigkeiten und nach über 12 Jahren
der Zugehörigkeit und vergeblichen Versuchen erreichte sie schließlich den
Status „Clear“, heute eine Stufe nur im unteren Mittelfeld der scientologischen
Aufstiegsskala, der „Brücke“
Bei einer Feier vor 5 Jahren, am 7. September 1995, wurde ihr die entsprechende
Urkunde überreicht, und die las von einem Zettel, der sich heute in polizeilichen Ermittlungsakten befindet, bei
der Übergabe der Clear-Urkunde dies ab:
„Clear zu sein ist aufregender als alles andere, daß ich je erlebt habe. Ich
bin so aufgewühlt über das Leben und zu leben, daß ich es kaum aushalten kann“
Keine drei Monate später war sie tot. Tot gepflegt in Zimmer 174 des
Scientology-Hauptquartiers Ford-Harrison-Hotel in Clearwater.
Was geht uns das schon an?
War es nicht vielleicht die freie Entscheidung eines erwachsenen Menschen, sich
der Scientology-Organisation anzuschließen?
Sollen wir denn wirklich Hüter unserer erwachsenen Geschwister sein, auch derer, die sich für die
Scientology-Organisation entschieden haben?
Es ist genau 5 Jahre her:
Die großartigen Veränderungen und Verbesserungen, die Lisa durch ihren Clearstatus im September errungen zu haben
meinte, hatten sich nicht realisiert.
Im Gegenteil: Nicht nur beruflich hatte
es einige Mißerfolge gegeben.
Sie hatte mit ihrer Mutter telefoniert und darüber gesprochen.
Mitte Oktober war sie von Scientology, wie aus Unterlagen ersichtlich ist,
wegen ihrer abnehmenden Erfolge, wegen fallender Statistiken, wie man bei
Scientology sagt, in den Zustand „Belastung“
, noch eine Stufe unterhalb von „Nicht-Existenz“ versetzt worden. Die
offizielle Scientology-Definition für diesen Zustand:
„Das Wesen hat aufgehört, als Gruppenmitglied einfach nichtexistent zu sein und
hat die Farbe des Feindes angenommen“. Es ist eine Belastung, so heißt es in
den Unterlagen der Gruppe, eine solche Person unbewacht zu lassen.
Lisa hatte sich wieder von der SO beraten lassen und jetzt als Hauptvorwurf sogar gehört, sie hätte „die
Aufmerksamkeit vom Objekt weggenommen“.
Der Vorwurf bedeutete, sie könne schon nicht mehr mit Menschen in
scientologischer Weise kommunizieren, und nun auch nicht mehr mit Gegenständen,
sondern sie schaue nur noch nach innen.
Lisa versuchte verzweifelt, sich gegen
diese Zuschreibung zu wehren, denn sie bedeutete im Klartext nichts anderes als
daß sie verrückt sei, daß sie introvertiert nach innen schaue – und als Kur drohte ihr jetzt der
sogenannte „Introspection Rundown“.
Lisa versuchte alles andere, um nicht diesen Weg in den
Introspection Rundown gehen zu müssen. Sie mußte sich verpflichten, durch
besondere Leistungen den Schaden, den sie angeblich angerichtet haben soll,
wieder gut zu machen. Dazu gehörte für Lisa, daß sie zur Wiedergutmachung von
7.oo morgens bis 10.30 abends zu arbeiten hatte, zum Teil, um Geld für eine PR-Aktion der Scientologen „Winter
Wonderland“ – eine Art Weihnachtsmarkt für Kinder zu verdienen.
Falls sie das durchhielt und schaffte, hätte sie wieder mit vollen Rechten in
die Gruppe zurückkehren dürfen, wenn sie noch eine weitere Bedingung erfüllte:
Von der Mehrheit der Flag-Land-Scientologen in Clearwater – einige tausend –
jeweils die persönliche schriftliche Zustimmung zur Wiederaufnahme in die
Gruppe zu erhalten.
War sie von ihren Wiedergutmachungsaktivitäten überarbeitet, überlastet, ? War
sie übermüdet? Hatte sie deshalb auch
zu spät auf die Bremse getreten? Sie hatte bei einem unfallverursachten Stau,
in den sie hineingeriet, den
Boots-Anhänger eines vor ihr haltenden Fahrzeuges angestoßen.
Sanitäter, die bereits am Unfallort waren, kamen auch zu den Beteiligten des
kleinen Auffahrunfalls . Alles wurde von der Polizei aufgenommen. Alles wurde
gut geregelt. Lisa war nicht verletzt. Sie konnte selbst ihr Auto beiseite an
den Straßenrand fahren, hinter das Sanitätsfahrzeug. Lisa hatte den Sanitätern
im Ambulanzauto schon den Zettel unterschrieben, daß sie nicht verletzt sei und
keine Erste Hilfe brauche.
Die Sanitäter wollten schon zu ihrem nächsten Einsatz fahren. Da sah Mark
Fabyonic im Rückspiegel, das Lisa zu ihnen nach vorn lief, wobei sie sich
auszog, sich die Kleider vom Leibe riß.
Bonnie Portolano, die nette Sanitäterin, fragte Lisa (Ich zitiere aus dem
öffentlichen Protokoll der Vernehmung der Sanitäterin: „’Warum hast Du alle
Deine Kleider ausgezogen, was ist los?’ Und sie sagt: ‚Well, ich wollte, daß
die Leute denken, ich bin verrückt, weil ich Hilfe brauche’ Und von da an
sprachen wir über Hilfe, was schief
gelaufen war mit ihr, und eine ganze Menge anderer Fragen. Und ihre Antwort war
grundsätzlich: ‚Ich bin eine schlechte Person.’ Und ich fragte sie ‚Warum
denkst Du, daß du eine schlechte Person bist?’ Und sie sagte ‚Weil ich
herausgefunden habe, daß ich schlechte Gedanken habe. Ich mache schlechte
Sachen in meinen Gedanken’....“
Die SO habe herausgefunden , daß sie etwas falsch gemacht habe, aber sie selbst
wisse nicht was. Die Sanitäterin nahm sie dann in den Ambulanz-Wagen, deckte sie mit einer Decke zu und fragte weiter einfühlsam nach ihren
Problemen und sprach weiter mit Lisa. Sie berichtet
„Und Lisa sagte, die Hauptsache, die sie falsch gemacht habe sei, daß sie ihre
Augen vom Objekt abgewendet habe. Das ist ein Zitat: ‚Ich wendete meine Augen
vom Objekt ab’. Das schien für sie wirklich eine Riesensache zu sein.“
Sanft unterhielt sich diese barmherzige Samariterin weiter mit Lisa. Im großen
und ganzen, so das Protokoll, sagte Lisa, sie wollte Hilfe. Sie wußte, daß sie Erholung brauchte. Sie wußte,
daß sie so nicht weitermachen konnte.
„Sie sagte wörtlich: ‚Ich brauche jemand, mit dem ich sprechen kann.’
Ich bin Sanitäterin. Ich sagte ihr, ich könne nicht hier bleiben, aber ich
könnte sie zu einer Stelle bringen, wo die Leute ihr zuhören würden. ‚Da könntest Du mit ihnen reden. Ist es das,
was du willst?’“
Und Lisa sagte ja.
Ursprünglich hatte sie so etwa gesagt: „’Nein, nein, ich bin okay’. Aber ich
hatte zu ihr gesagt, ‚Es hört sich alles so an, daß mit Dir eine Menge los
ist’. Und ‚Es würde gut sein für dich, dir jetzt Zeit zu nehmen und zu
reden’. Weil sie gesagt hatte, sie
wollte reden aber vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt. Lisa brauchte Hilfe und
wir brachten sie in ein Hospital wo sie auch eine Patientin psychologisch
untersuchen können.“
Dort erklärte Bonnie alles der Schwester, die in der Notaufnahme Dienst hatte.
Es schien so, daß Lisa gut untergebracht war.
Und so hätte diese Geschichte ausgehen können wie die Geschichte vom
Barmherzigen Samariter im Evangelium.
Aber sie endet anders.
Wieder
eingefangen – Der Introspection-Rundown beginnt
Ein scientologischer Suchtrupp hatte Lisa schnell aufgespürt
und holte sie gegen den ausdrücklichen ärztlichen Rat aus dem Krankenhaus.
Denn die SO behauptet ja, etwas viel besseres und wirksameres für Leute mit
Nervenzusammenbruch als Psychotherapie zu besitzen, nämlich den sogenannten
Introspection-Rundown
In der Klinik sagten sie allerdings nichts von dieser Behandlung, sondern nur,
Lisa würde im Ford Harrison Hotel, dem Hauptquartier der SO in
Clearwater/Florida, Ruhe und Erholung finden.
Als die Sanitäterin Bonnie als sie ein paar Tage später wieder in die Klinik
kam und sich nach Lisa erkundigte, erfuhr, daß das Krankenhaus Lisa in die
Hände der Scientologen entlassen hatte,
sagte sie: „Mir schien es als habe man sie wieder dahin zurück
geschickt, wo die Quelle ihrer Verwirrung lag. Das ist ungefähr das selbe, wie
wenn ich eine geschlagene Frau ins Krankenhaus bringe und der Ehemann in die
Erste-Hilfe- Station kommt und sagt: ‚O nein, behandeln sie sie nicht, sie ist
okay, ich passe schon auf sie auf und achte darauf, daß sie okay ist’“
Lisa wurde nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus einen Introspection
Rundown ausgesetzt. Das ist eine von Hubbard entwickelte Pseudotherapie bei
Nervenzusammmenbruch.
Dieser IRD beinhaltet die Isolation von betroffenen auch gegen ihren Willen.
Nach Hubbard grenzt der IRD an ein Wunder, es sei der größte technische
Durchbruch von 1973.
Der erste Schritt des RD ist es „die Person völlig zu isolieren. Alle
Anwesenden müssen absolut den Mund halten (nicht reden). ...
Erst wenn es offensichtlich ist, daß die Person aus ihrer Psychose raus ist und
der Verantwortung gewachsen ist, mit anderen zusammenzuleben, wird die
Isolation beendet.“
Der verantwortliche Überwacher testet das beispielsweise, indem er z.B. auf
einen Zettel schreibt: „Dear Joe, was kannst Du mir versprechen, wenn wir dich
aus der Isolation lassen“? Wenn Joe nicht zufriedenstellend antwortet, muß
der Überwacher zurückschreiben: „Lieber
Joe, tut mir leid, aber es geht noch nicht, dich aus der Isolation zu entlassen.
Hubbard war sehr stolz über den IR und sagte: „Das bedeutet, daß der letzte
Grund für die Existenz der Psychiatrie fortgefallen ist. Ich habe einen
technischen Durchbruch erzielt, der möglicherweise zu den größten Entdeckungen
des 20. Jahrhunderts zählt.“
Siebzehn Tage nach Anwendung dieser Errungenschaft, am 5. Dezember 1995, starb
Lisa McPherson im Alter von 36 Jahren.
Siebzehn Tage lang hatte sie vergeblich versucht, der Introspection Rundown
genannten Isolationsfolter zu entkommen.
Vor der Tür stand ein Wächter; bei ihr
im Zimmer war ständige Aufsicht von mindestens einer, meist mehreren Personen.
Lisa versuchte alles, herauszukommen.
Sie übte Selbstkritik: „Ich habe bei der Handhabung meiner Mutter versagt.“
Und: „Ich war 1.1.“
Sie versuchte es mit Unterwerfungsgesten: „Ich möchte die Zahnbürste nehmen und
den Fußboden putzen bis ich eine Erkenntnis habe“
Sie bat um andere Gesprächspartner:“Kann ich bitte meinen Auditor Vatisinski
sprechen.“
Und immer wieder versucht sie, mal aus der Tür, mal aus dem Fenster zu
entkommen. Die Protokolle, die bei der
Isolation angefertigt wurden und die
Aussagen der Bewacher stimmen darin überein: Lisa versuchte, aus der
Isolationsfolter auszubrechen.
Die Protokolle der Wächter lesen sich u.a. so:
19.11.: „Sie versucht, meine Knöpfe zu finden (auf deutsch bedeutet dies hier:
mein Mitleid zu erregen – TG) um mich zu beeinflussen. Sie verlangt, ihren
Auditor zu sprechen. Sie sagt, daß sie zu einer Party gehen will“.
20.11. „Heute sagt sie nicht viel, weil wir nicht mit ihr reden“
21.11. „Sie spricht viel und weint“
22.11. Lisa zerbricht das Bett und schlägt eine Wärterin.
25.11. „ Sie war kalt wie ein Eisblock. Sie verweigerte das Essen. Sie wurde
gewalttätig und schlug mich einige Male. Da rief ich die Wache von draußen
rein.“
26.11. „ Sie stellt Fragen, als ob jemand sie etwas fragen würde, und gibt die
Antworten darauf.“
29.11. Sie ist jetzt ruhiger, aber es scheint nur zu sein, weil sie schwächer
geworden ist.“
30.11. „Lisa ist wieder hochgekommen, körperlich und in ihrer Kommunikation –
gestern war sie apathisch, nur ein paar Ausbrüche von nicht sehr
zielgerichtetem Ärger.
Heute nachmittag aber ist sie wohlüberlegt und garstig – sogar böse.“
2.12. Lisa „hat Kratzer und Abschürfungen am ganzen Körper und an Ellbogen und
Knien wunde stellen, aber nicht offen; keine davon sieht entzündet aus. Sie
redet, bewegt sich aber nicht. Das Geld für ihre Protein-drinks ist alle.
Sie hat versucht, ein paarmal aufzustehen, aber sie ist nicht stark genug“
17 Tage lang versucht sie verzweifelt zu verhindern, daß ihr Drogen eingeflößt
werden. Benutzt wurden Benadryl, ein Beruhigungsmittel und Chloralhydrat, ein
stark wirkendes Beruhigungsmittel. Das und andere SO-Medikamente wurden ihr
immer wieder in das Essen gemischt oder ihr mit einer Kanülenspritze in den
Mund gespritzt. Sie wehrte sich, indem sie so viel wie möglich wieder
ausspuckte.
Tage lang versucht sie auszubrechen – bis sie schließlich an das Bett gefesselt
wird. Einmal war sie schon bis zur Tür gekommen; ihre Hand war schon am
Türgriff. Da fallen mehrer Wächter über
sie her, werfen sie aufs Bett und halten sie neider, indem sich einer über sie
wirft, andere ihre Beine festhalten – fast eine Stunde, bis sie sich „beruhigt“
hat.
Lisa starb am Abend des 5.12. zwischen 21.30 und 22.00 Am nächsten Tag um 14.
00 rief Lisas Arbeitgeberin bei der Mutter an und sagte, sie sei gestorben.
„Sie wurde mittags krank und wurde krank und immer kränker, dann brachte der
Arzt sie ins Hospital. Schnellwirkende Meningitis“
Die Mutter dachte, das sei bei der Arbeit passiert. Dann erfuhr sie, sie hätte
in den letzten Tagen nicht an Ihrer Arbeitsstelle gearbeitet sondern bei der
SO. Sie habe dort angeblich für das
Projekt Winter Wonderland gearbeitet, wird der Mutter erzählt über die zeit,
als sie in der Isolation war.
Der Totenschein nennt als Todesursache ein Blutgerinnsel, das durch Bettruhe
und schweren Flüssigkeitsverlust herbeigeführt wurde. Lisa hat nach Schätzungen
der Autopsie 5-10 Tage kein Wasser, auch keine Infusionen bekommen.
Scientology machte der Mutter und den Angehörigen zunächst weis, Lisa sei an
einer schnellen ansteckenden Meningitis gestorben und sorgte für eine rasche
Einäscherung. Die SO-ler, die Lisa ins Krankenhaus brachten, sind nach Bekanntwerden des Falls aus den
USA ausgereist.
Als Mutter und Tante nach Clearwater kamen, räumten Scientologen gerade das
Appartement aus. Schmuck, Ringe alles war weg, sogar Kleider.
Gott gab
uns Augen zum sehen und nicht um wegzusehen
Lisa starb nicht als Märtyrerin im landläufigen Sinne. Sie
starb nicht für ihre Überzeugung, nicht durch religiöse Verfolgung, sondern sie
starb durch den Größenwahn einer Organisation, die meinte, ärztliche Hilfe
nicht zu brauchen und ein totsicheres Mittel gegen Nervenzusammenbrüche entwickelt zu haben.
Lisa bat um Hilfe. Die Wächter sahen
zu, wie sie starb. Sie flößten ihr – möglicherweise ohne zu wissen, was sie
taten, es waren ja Anweisungen, das auch entwässernde Beruhigungsmitteln
Benadryl ein.
Sie betäubten sie immer wieder mit dem Schlafmittel Chloralhydrat, das anderswo
auch als KO-Tropfen eingesetzt wird.
Sie banden Sie aufs Bett fest.
Lisa wehrte sich, aber zwei Wochen dieser Behandlung waren auch für die
kräftige junge Frau zu viel. Sie starb durch die Gleichgültigkeit ihrer
Bewacher, die keine Angst hatten, ein Leben auszulöschen, sondern sich nur
fürchteten, nicht 100% Hubbard Technologie anzuwenden: Korrekte Hubbard-Tech
statt Mitleid.
Obwohl die Protokolle des IRD vorliegen, aus denen z.B. hervorgeht, daß das Schweigegebot
gegen Lisa vorschriftsmäßig eingehalten wurde, bestreitet SO-Rechtsanwalt Elliot Abelson, daß ein IR gegen Lisa
angewandt wurde. Für ihn ist der Tod der Scientologin das Ergebnis eines
„Selbstzerstörungsmodus“ in welchen sie unter Obhut von SO eingetreten war. Sie
habe die 17 Tage in einem sehr schönen Hotelzimmer ohne Fernsehen, aber mit
Zimmerservice und der Möglichkeit, frei ein- und auszugehen, verbracht.
Wird Frechheit siegen?
Soll ich meines Bruders Hüter sein? Soll ich Lisas Hüter sein? Soll ich mich in
sein oder ihr Leben einmischen?
Lisa hatte keine Hüter, sondern Bewacher. Wie KZ-Wachtmannschaften oder
Mauer-Wächter beschützten sie ein System, eine Idee, eine Organisation. Sie
bewachten eine Gefangene, wollten die Gefangene dazu bringen, sich ideologie-
und technologiemäßig zu verhalten.
Wir können doch nicht wegschauen!
Wir können nicht wegschauen, weil wir im wegschauen unsere eigene
Menschlichkeit gefährden.
Nicht Hüter des Einzelnen, des Nächsten zu sein, heißt Mord zu ermöglichen, zum
Beschützer eines Systems der Gewalt zu werden, vielleicht sogar: selbst zum
Mörder zu werden.
Liebe Gemeinde,
Nein, geben wir es zu, wir haben es immer gesehen,
und sehen es auch heute und gehen schnell vorüber.
Zu genau hinsehen könnte bedeuten,
daß es uns jammert,
daß wir verwickelt werden,
daß wir in eine andere Lebensgeschichte hineingezogen werden;
daß wir Mitleid bekommen,
daß wir mit leiden müssen,
Daß wir mit zum Opfer werden.
Aber wegschauen und vorüber gehen könnte bedeuten,
daß wir hart werden,
daß es uns kalt läßt,
daß wir selbst zu Tätern und Mördern werden.
Gott gab uns Augen zum sehen und nicht um wegzusehen.
Und ein Herz, damit es ergriffen werden kann von der Liebe zu Gott und zu
unseren Menschengeschwistern, unseren Nächsten.
Amen.
Gebet nach der Predigt
Vater im Himmel, bewahre uns davor, wieder unter das Sklavenjoch der Sünde
und der Gleichgültigkeit gegen Dich
oder unseren Nächsten zu kommen.
Mach uns mutig dazu, die Menschenwürde und Freiheit unserer Mitmenschen zu
hüten wie unseren eigenen Augapfel.
Gib, daß wir dich lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem
Gemüt und unseren Nächsten wie uns selbst.
Amen.
Und der Friede Gottes, der größer ist, als all unser Verstand erfassen
kann, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus zum ewigen Leben. Amen.
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Informationen im Internet über Lisa McPherson:
http://holysmoke.org/lm/lm.htm
http://www.lisamcpherson.org
http://www.lisatrust.org/aboutlisa.htm
http://www.b-org.demon.nl/scn/deaths/index.html
(englisch aber gut zusammengefaßt; zeigt im Übrigen, daß Lisa's Tod leider kein
Einzelfall ist)
deutsch:
http://charlies-playhouse.ch/scientology/infos/lisa.htm
http://sites.inka.de/sites/gromit/clambake/lisa.html
http://www.ju-bezirk-lueneburg.de/scientology/lisa.htm
http://www.access.ch/pwidmer/SCI/washpost.html
http://www.access.ch/pwidmer/SCI/lisa.html
http://www.ingo-heinemann.de/lisa1.htm
http://www.ingo-heinemann.de/lisa2.htm
Offizielle Polizeiprotokolle, Ermittlungsakten: http://www.209.241.48.234/cpd-cd
Menschenrechtspreis des Europäisch-Amerikanischen Bürgerkomitees für Menschenrechte und Religionsfreiheit in den USA (Alternativer Karlspreis) http://www.alt-karlspreis.de
Über den LisaMcPherson Trust: http://www.access.ch/pwidmer/trust/index.html